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Laboratorium der Moderne: Japan und die Weltausstellungen
Ein Besucher einer Weltausstellung kann viel erleben! Zahlreiche Nationen präsentieren sich in eigenen Pavillons oder mit anderen Nationen in einem Raum unter einem gemeinsamen Thema. Die am 13. Oktober 2025 zu Ende gegangene Expo in Ōsaka fand mit dem Motto „Designing Future Society for Our Lives“ statt.
Das Ausstellungsgelände auf der künstlichen Insel Yumeshima beherbergte die Präsentationen von 158 Nationen und Regionen sowie verschiedener japanischer Unternehmen. Laut der offziellen Webseiten der Expo besuchten in sechs Monaten 29,017,924 Menschen die Ausstellung.
Auch wenn die Expo 2025 wie ein großer Vergnügungspark wirkte, haben Weltausstellungen neben dem Unterhaltungsfaktor grundsätzlich weitere Ansprüche.
Die Welt auf der Bühne: Eine kurze Geschichte der Weltausstellungen
Meist wird die Ausstellung von 1851 in London als erste Weltausstellung der Geschichte genannt. Jedoch wurden bereits im 18. Jahrhundert in England oder Frankreich Produktschauen veranstaltet, die als Vorläufer der internationalen Leistungsausstellungen bezeichnet werden können.1) Auch in Japan gab es vor der ersten Teilnahme an einer internationalen Schau im Ausland erste Ausstellungen, sogar bereits in der Edo-Zeit (1603-1868), z. B. die shogakai 書画会/ shoga tengankai 書画展観会 (Ausstellung von Kalligraphie und Malerei)2) , welche sich im 18. Jahrhundert von Kyōto aus über das Land verbreiteten und sich dann in Edo und in verschiedenen anderen Landesteile Beliebtheit erfreuten. Aber auch Ausstellungen mit ausgewählten Schwerpunkten können bereits in dieser Zeit beobachtet werden: bussankai 物産会 (Produktschau), yakuhinkai 薬品会 (Medizinalschau), honzōkai 本草会 (Ausstellung von Pflanzen, Tieren und Mineralien) oder hakubutsukai 博物会 (Ausstellung zur Naturkunde). Hinzu kam dann noch die Zurschaustellung von Heiligtümern aus Tempeln und Schreinen (kaichō 開帳), die ansonsten der Öffentlichkeit nicht zugänglich waren.
Diese Vorläufer waren jedoch in allen Ländern nur dem heimischen Publikum gewidmet, so dass es lediglich um die Darstellung von Leistung und Fortschritt der eigenen Bevölkerung gegenüber ging. Mit der Ausstellung in London dann und dem Bau des Crystal Palace - einem eigens für die Weltausstellung errichteten Gebäudes aus Stahlträgern und Glasfassaden, ohne Mauerwerk - wurde erstmals eine internationale Leistungsschau organisiert, die zwar immer noch dem heimischen Publikum gewidmet war, aber Aussteller aus der ganzen Welt bzw. der westlich dominierten Welt zusammenrief und in einen Wettbewerb stellte. Damit sollte neben der eigenen Dominanz auch der Handel zwischen den ausstellenden Nationen gefördert werden. In großen Hallen, in denen die jeweiligen Produkte thematisch geordnet nebeneinander gestellt wurden, konnten die Besucher die Fortschritte in Technik und Wissenschaften betrachten.
Zunächst wechselten sich London und Paris in der Ausrichtung der Weltausstellungen in unregelmäßigen Abständen ab, bevor 1873 mit Wien ein weiterer Ort hinzukam. Wie in London 1851 mit dem Crystal Palace versammelten sich die Nationen um ein ikonisches Gebäude, die Rotunde, welche im Zentrum des Ausstellungsgeländes stand. Bis heute zeichnet sich jede Weltausstellung durch ein herausragendes Bauwerk aus, welches manchmal erhalten bleibt: Der Eiffelturm von 1889 ist sicherlich das herausragendste Beispiel dafür, aber auch das Atomium in Brüssel aus dem Jahr 1958 oder die Space Needle in Seattle (1962) gehören dazu. Grundsätzlich gilt jedoch bereits seit den Anfängen, dass die Gebäude einer Weltausstellung nur für die Ausstellungsdauer errichtet und anschließend abgerissen werden.
Die Jahrhundertwende markiert in der Geschichte der Weltausstellung den Wandel von Industrieschauen zu Ausstellungen mit Unterhaltungs- und Bildungscharakter. Dies spiegelt sich auch im architektonischen Programm wider, in dem thematische Zonen und nationale Gebäude entstanden. Wie Fernando VEGAS und Camilla MILETO feststellen: „[…] the space changed from a single, large enclosure to a series of smaller structures.“ 3) Damit ging die Architektur der Weltausstellungen einher mit den Konzepten der Stadtplanung, die am Anfang des 20. Jahrhunderts auf Zonen der verschiedenen Lebensaspekte wie Arbeit, Wohnen, Freizeit setzte.
Mit der Gründung des Bureau International des Exposition (BIE) im Jahr 1928 in Paris durch 31 Staaten wurde die Konzeption von Weltausstellungen zentralisiert und einer einheitlichen Struktur unterworfen. Neben inhaltlichen Vorgaben konnten nun auch die zeitlichen Überschneidungen verhindert werden, denn bis dahin galt es, anderen Interessenten durch frühzeitige Ankündigung einer Ausstellung zuvorzukommen. Das völkerrechtliche Abkommen der Pariser Konvention (1928) bildet die Grundlage für jede Weltausstellung, auch wenn es verschiedene Anpassungen und Ergänzungen im Laufe der Zeit gab.4) Heute zählt das BIE 184 Mitgliedsstaaten.
Es kann im Grunde keine Überraschung sein, dass die Organisation in den 1920er Jahren gegründet wurde. Bereits im Jahr 1921 war in der Folge des Ersten Weltkriegs der Völkerbund ins Leben gerufen worden. 5) Aber auch andere internationale Organisationen entstanden in den 1920er Jahren, beispielsweise der Congrès Internationaux d’Architecture Moderne (CIAM), der 1928 gegründet wurde. Ziel war die Bewältigung der Herausforderungen im Städtebau. 6) Auch hier herrschte das Einverständnis, dass nach dem weltweit verheerenden Krieg die Nationen nur gemeinsam eine bessere Zukunft gestalten können. Dennoch bestand immer eine Dichotomie zwischen „power of excessive nationalism and vision of international order.“ 7) In diesem Sinne agiert auch das BIE, welches das Ziel der Weltausstellung wie folgt definiert: „a global gathering of nations dedicated to finding solutions to pressing challenges of our time by offering a journey inside a universal theme through engaging and immersive activities.“
Grant WONG unterteilt die Entwicklung der Weltausstellungen in drei Phasen: „Generally speaking, world’s fairs are split into three eras: industrialization (1851 to 1938), cultural exchange (1939 to 1987) and nation branding (1988 to the present).“8) Auch wenn diese Einteilung stark vereinfacht erscheinen mag und sehr an dem US-amerikanischen Geschichtsverständnis angelehnt ist, wird deutlich, dass sich der Charakter und die Zielsetzung der Weltausstellung im Kontext der globalen Politik verändert. Damit einher geht das Verständnis der Dichotomie von Expos: nationaler Fokus und internationale Ausrichtung.
Es ist jedoch auch eine andere Einteilung denkbar, wenn man sich an dem Zukunftsgedanken der Ausstellungen orientiert. Während die frühen Ausstellungen den Status quo in Technik, Industrie und Wissenschaft zum Ausdruck bringen, wird spätestens mit der Ausstellung in New York 1939 eine mögliche Zukunft des Zusammenlebens der Menschen entworfen. Auch damit tut sich eine Dichotomie auf, wie Elke KRASNY formuliert: „Widerspruch zwischen aktuell und veraltend sollte die Planung der Zukunft denkbar machen.“9)
Doch wie auch immer man die Geschichte der Weltausstellungen einteilt, ein Aspekt kann durchgängig festgestellt werden: „Ihre Legitimität erlangen Weltausstellungen stets auch dadurch, dass sie sich als Orte der Wissensvermittlung verstanden und darstellten. […] Sie sollten ein Publikum über die Vielfalt nationaler Kulturen und neuesten technischen Errungenschaften belehren.“10) Bildung und Wissensvermittlung sind also stets im Vordergrund, können aber nicht objektiv und frei von Ideologie betrachtet werden. Ausrichter und Aussteller nutzen Weltausstellungen immer für die Darstellung und Rechtfertigung nationaler Politik. Besonders in Kriegszeiten gewinnen die internationalen Ausstellungen als politische Bühne an Bedeutung. Dem architektonischen Programm kommt dabei eine besondere Bedeutung zu: „The message of progress transmitted by the large metal structure was replaced by a preponderance of the representative expression of the architectonic language of each pavilion, which reflected the content, the program, or the nationality, by means of a mechanism of association of ideas linked to the manipulation and interpretation of the architectonic signifiers.“11)
Während die zu Beginn Weltausstellungen sich mehr damit befassten, der Bevölkerung die Industrialisierung und den technischen Fortschritt schmackhaft zu machen, geraten heutige Expos zu Orten der Unterhaltung und des Infotainments. Dies stellen auch VEGAS und MILETO fest: „The initial aim of the exhibitions, which included the industrial and geocultural education of the common man, imperceptibly gave way to the pure entertainment.“12)
Dennoch bleiben Weltausstellungen dem Projekt der Moderne verpflichtet und bieten dem Fortschritt eine Bühne wie es HIRANO Akiomi 平野暁臣 formuliert: „Eine Bühne für die Präsentation der Zukunft“ (mirai wo purezentēshon suru butai 未来をプレゼンテーションする舞台).13) KRASNY sieht darin einen Grund für die anhaltende Beliebtheit der Weltausstellungen, wenn sie schreibt: „Gerade diesem zum Teil anachronistisch anmutenden Konzept der fortschreitenden Fortschrittlichkeit verdankt sie vielleicht ihre Langlebigkeit […].“14) Doch welcher Moderne sind die Weltausstellungen verpflichtet? Beinhaltet das Projekt Moderne immer einen Fortschritt für alle Nationen?
Der Anspruch der Moderne
Der Begriff „Moderne“ kann heute immer schwieriger eindeutig definiert werden. Zunächst fasste man die Moderne in einer zweifachen Abgrenzung auf: „einmal gegenüber der eigenen vormodernen Vergangenheit und zum anderen gegenüber den (noch) nicht modernen außer-westlichen Gesellschaften“.15) Zentrale Annahmen der Modernisierungstheorie, die sich im Laufe der Zeit herauskristallisiert haben und vermehrt kritisch betrachtet werden, sind nach SCHWINN folgende Aussagen:
- Interdependenztheorem, welches aussagt, dass alle Elemente eines sozialen Systems einer Wechselwirkung unterworfen sind.
- Dichotomie von Tradition und Modernität, welche vor allem in den klassischen Theorien eine Kernaussage war.
- Annahme der Linearität und des Sogeffekts der Moderne.
- Optimistischer Grundzug, da die Moderne immer mit einer positiven Einstellung verbunden wurde.16)
Diese Annahmen verlieren jedoch immer mehr an Relevanz, da die Moderne nun selbst eine eigene Geschichte hat und sich nicht mehr nur durch den Kontrast zur Vormoderne definieren lässt. Auch gibt es verschiedene Wege, die Gesellschaften einschlagen können, um sich der Moderne zu stellen. So haben sich außer-westliche Gesellschaften modernisiert und können nicht mehr als Gegensatz angeführt werden. Wie KANAI Shinji bereits 1999 festhielt: „Gegenwärtig nähert sich die Epoche, in der man den Grad der Modernisierung außereuropäischer Kulturen und Gesellschaften am Standard der europäischen Modernisierung mißt, ihrem Ende. Denn allmählich setzt sich die Ansicht durch, daß die verschiedenen Kulturen und Länder jeweils ihre eigene Form von Modernisierung besitzen, das heißt, daß sich die Modernisierung in nichteuropäischen Gesellschaften keineswegs als deren bloße Europäisierung äußert.“ 17)
Daher muss Moderne neu gedacht werden, wie Samuel Eisenstadt dies mit seinem Konzept der „Multiple Modernen“ getan hat. Kern der Moderne bildet hier: „Herausbildung und Entwicklung eines oder mehrerer Interpretationsmuster für die Welt, die eine grundlegende ontologische Vision, einen bestimmten sozialen 'Vorstellungsraum' (imaginaire) darstellt.“18) Er geht davon aus, dass die Moderne als eine eigenständige Zivilisation betrachtet werden muss, die sowohl institutionelle als auch kulturelle Merkmale besitzt. Im Westen entstanden, breitete sich diese Zivilisation über die ganze Welt aus, um im Rahmen dieser Expansion neue institutionelle und kulturelle Strukturen hervorzurufen. Es kann also nicht von einer Moderne als einer homogenen Zivilisation weltweit gesprochen werden, vielmehr bringt jede Ausbreitung neue Formen der Moderne hervor.19) Daher spricht Eisenstadt von „multiple modernities“ oder einer „Vielfalt von Modernen“.
Das Projekt der Moderne ist immer im Wandel, währenddessen sich verschiedene Möglichkeiten einer Zukunft offenbaren. Die Anerkennung dieser Möglichkeiten und die Umsetzung hängen vom autonomen menschlichen Handeln ab und sind der Dynamik der sich ändernden institutionellen und kulturellen Dimensionen unterworfen. „Die Moderne ist ein Baukastensatz, der verschiedenartig zusammensetzbar ist, und verschiedene Ordnungsarrangements sind stabil und in vielfältiger Hinsicht leistungs- und existenzfähig.“20) Das bedeutet, dass Modernisierungsprozesse sowohl zeitlich als auch örtlich unterschiedlich verlaufen, während die Gesellschaften untereinander in Austausch treten und die Impulse als neue Möglichkeiten aufnehmen. Dabei besteht nicht die Gefahr, das eine „uniforme und homogene Zivilisation“ 21) entsteht, vielmehr sind „multiple Modernen“ zu beobachten.
Die Weltausstellungen als Vorstellungsraum (imaginaire) bieten eine Bühne, in der sich die Vielfalt der Moderne auf engstem Raum versammelt und präsentieren kann.
Japan und die Weltausstellungen
Da in diesem Projekt nicht alle Weltausstellungen seit 1851 dargestellt und hinsichtlich der Teilnahme und Präsentation Japans untersucht werden können, wurde eine repräsentative Auswahl getroffen. Mit Wien 1873 beginnt die offizielle Geschichte Japans auf den internationalen Ausstellungen, auch wenn bereits bei vorherigen Schauen japanische Objekte ausgestellt wurden. Japan hatte es nun selbst in der Hand, sein Bild im Ausland zu steuern und Beziehungen mit europäischen Staaten sowie den USA aufzubauen. In Vorbereitung auf die internationalen Ausstellungen ging die japanische Regierung der Meiji-Zeit (1868-1912) sehr gezielt vor und veranstaltete erste nationale Ausstellungen z. B. 1871 im Nishi Hongan-ji, Kyōto. Außerdem wurde 1871 ein erstes Dekret erlassen, das Koki kyûbutsu hozonkata 古器旧物保存方, welches alte Artefakte und Kunstobjekte vor der Vernichtung und dem Verkauf schützen sollte. Ein Jahr später, 1872, veranlasste die Regierung eine Inspektion und Sichtung von Artefakten in der Kansai-Region, die sogenannte Jinshin Inspektion (Jinshin chôsa 壬申検査). Neben der Katalogisierung vorhandener Kulturgüter sollten Objekte sowohl für ein neu zu errichtendes Nationalmuseum als auch für die Weltausstellung in Wien gesammelt werden. 22)
Die rasanten Entwicklungen in Japan im Laufe der Meiji-Zeit, um mit Europa und den USA auf eine Höhe zu stehen, finden einen ersten Höhepunkt in dem Russisch-Japanischen Krieg 1904/05. Passend dazu präsentierte sich Japan auf der Weltausstellung in St. Louis 1904 als neue Weltmacht, welche den überragenden Nachbarn Russland auch auf dem Feld der internationalen Schauen ausstach.
In den 1930er Jahren hatte sich die Weltpolitik fundamental gewandelt und auch in Japan blickte man mit einer anderen Sicht auf die entfernten Nationen in Europa und auf die USA. Dieses Selbstbild zeigte sich in Japans Präsentation auf der Weltausstellung in New York 1939. Zu dieser Zeit hatte Japan Asien bereits zu einem Kriegsschauplatz gemacht und dennoch propagierte es Frieden und Harmonie mit den USA. Das Selbstbild als Anführer der asiatischen Nationen unter dem Banner des japanischen Kaisers sollte in der Weltausstellung Tōkyō 1940 in die Welt getragen werden. Die auch als Phantom-Ausstellung bezeichnete Weltausstellung sollte die erste in Asien sein und im Reigen mit den Olympischen Sommer- und Winterspielen die Überlegenheit der Japaner in Gedenken an die Thronbesteigung des ersten japanischen Kaisers, Jinmu tennō 神武天皇 (laut Legende 711–585 v. Chr.), vor 2600 Jahren international zur Schau tragen. Aufgrund des anhaltenden Krieges in Asien wurden alle internationalen Ereignisse abgesagt.
Dennoch konnte Japan die erste Weltausstellung in Asien durchführen, 1970 in Ōsaka. Diese Ausstellung galt bis zur Expo in Shanghai 2010 als erfolgreichste Weltausstellung überhaupt. Herausragend ist sie unter anderem, weil sie sich der Zukunft der Menschheit widmete und nicht wie vorherige Ausstellungen vergangene Entwicklungen oder den Status quo darstellte. Die Zukunftsvision wird vor allem in dem architektonischen Programm von TANGE Kenzō 丹下健三 (1913-2005) und den Metabolisten verwirklicht.
Die Ausstellung in Ōsaka 2025 bildet den Abschluss der Betrachtung in diesem Wiki. Sie sollte explizit an den Erfolg von 1970 anschließen, was sich in zahlreichen Verweisen und Verbindungen innerhalb der Ausstellung zeigte.
Bei allen Ausstellungen wird neben dem politischen und historischen Hintergrund der jeweiligen Zeit die Vorgeschichte und die Ausrichtung der Weltausstellung dargelegt, um anschließend Japan Präsentation in den Blick zu nehmen. Es besteht kein Anspruch auf eine vollständige und detaillierte Darstellung jeder Ausstellung; vielmehr soll anhand herausragender Ereignisse und von Objekten die „Moderne“ in den Ausstellungen dargelegt und Japans Anspruch einer eigenen Moderne untersucht werden, um das Konzept der Multiplen Modernen nachzuweisen. Dabei wird deutlich, dass Weltausstellungen die Interessen ganz unterschiedlicher Akteuere bedienen: ausrichtender Staat und Region, ausstellende Nationen, Bevölkerung, Wirtschaftsunternehmen - um nur einige zu nennen. Es stellt sich dabei die Frage, wie zeitgemäß diese ehemaligen Leistungsschauen noch sind. Wessen Interessen werden in der heutigen Zeit bedient? Diesen Fragen soll in dem abschließenden Fazit nachgegangen werden.
(Autorin: Chantal Weber)

