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okura_kihachiro

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Ôkura Kihachirô 大倉喜八郎

geboren in 1837 in Shibata (heutige Präfektur Niigata) als Sohn eines einfachen Händlers, gestorben 1928 in Tôkyô

Berufliche Karriere

Im Jahr 1851 zog Ôkura nach Edo, um dort ein Lebensmittelgeschäft zu gründen, das er acht Jahre lang führte. Die Ankunft der Schwarzen Schiffe in Yokohama bewegte ihn jedoch dazu, in den Waffenhandel einzusteigen. Nachdem er eine viermonatige Lehre in einem Waffengeschäft absolvierte, gründete er sein eigenes Geschäft und versorgte von nun an vor allem die neue Regierung mit Waffen und anderen militärischen Gütern. So unterstützte er unter anderem die kaiserlichen Truppen während der Satsuma-Rebellion und später das japanische Militär während des Sino-Japanischen-Krieges und des Russisch-Japanischen-Krieges.

Im Jahr ???? gründete er sein Unternehmen

Soziales Umfeld

Sonstige Tätigkeiten

Sammlung

Die Sammlung Ôkuras umfasst etwa 2500 Objekte, darunter Bilder, Bücher, Skulpturen, Keramik, Lackwaren, metallische Objekte und Schwerter. In der Sammlung befinden sich drei Nationalschätze, 13 wertvolle Kulturgüter und 44 wertvolle Kunstobjekte.

Ôkura Shûkokan 大倉集古館

Das Ôkura shûkokan wurde 1917 als erstes privates Kunstmuseum von Ôkura Kihachirô gegründet. Nachdem es 1923 durch das Große Kantô-Erdbeben vollständig zerstört worden ist, wurde es 1928 neu eröffnet. Das neue Gebäude wurde von Itô Chûta 伊東忠太 (1867-1954) im chinesischem Stil entworfen und steht nun vor dem Ôkura Hotel in Minato. 1928 wurde das Gebäude in die Liste der materiellen Kulturgüter aufgenommen. Nach dem Tod des Gründers übernahm sein Sohn Ôkura Kishichirô 大倉喜七郎 die Leitung des Museums und erweiterte die Sammlung durch die Spende seiner eigenen Sammlung, die moderne japanische Kunst umfasst.

Literaturangaben

  • HAMON, Claude: „大倉喜八郎:明治から大正の、熱狂の国の事業家 (第6回国際日本学コンソーシア: International Workshop „Consumption and Consumerism in Japanese Culture“)Okura Kihachiro: From Meiji to Taisho, a Businessman in a State of Frency (The 6th Consortium on Global Perspectives in Japanese Studies: International Workshop „Consumption and Consumerism in Japanese Culture“). In: hikaku nihongaku kyôiku kenkyû sentâ kenkyû nenpô 比較日本学教育研究センター研究年報, Bd. 8 (2012), S. 193-194.
  • SUNAGAWA, Yukio 砂川幸雄: „Ôkura kihachirô no gôkai naru shôgai 大倉喜八郎の豪快なる生涯. Tôkyô: Sôshinsha 1996.
  • „Ôkura, Kihachiro“, abrufbar unter: www.ndl.go.jp/portrait/e/datas/244.html (letzter Zugriff am 10.05.2019).
  • „Ôkura Museum of Art“, abrufbar unter: www.shukokan.org (letzter Zugriff am 10.05.2019).
okura_kihachiro.1561396475.txt.gz · Zuletzt geändert: 2019/06/24 19:14 von sberg7